Was beim Aufmaß einer Terrassenüberdachung geprüft wird
Hauswand, Untergrund, Wasserablauf, Anschlüsse: Was wir beim kostenlosen Aufmaß vor Ort prüfen, was Sie vorbereiten können und was danach passiert.
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Das Aufmaß ist der Termin, an dem aus einer Idee eine planbare Anlage wird. Wir kommen zu Ihnen, sehen uns die Terrasse an und messen vor Ort auf. Der Termin ist kostenlos und unverbindlich. Was dabei geprüft wird, steht hier, damit Sie wissen, worauf Sie sich einstellen.
Was vor Ort geprüft wird
| Prüfpunkt | Was sich daran entscheidet |
|---|---|
| Hauswand | Wie die Anlage an das Haus angeschlossen und befestigt wird. |
| Untergrund | Ob der vorhandene Belag die Lasten aufnimmt oder ob Punktfundamente gesetzt werden müssen. |
| Wasserablauf | Wohin das Wasser vom Dach geführt wird und wie es an die vorhandene Entwässerung anschließt. |
| Anschlüsse an vorhandene Bauteile | Wie die Anlage an Bestehendes anschließt, etwa an eine schräge Wand oder eine ältere Überdachung. |
| Maße und Spannweite | Breite, Tiefe und Höhe der Anlage sowie Zahl und Position der Pfosten. |
| Zugang zur Baustelle | Wie Material und Werkzeug am Montagetag zur Terrasse kommen. |
Warum der Untergrund über das Fundament entscheidet
Ob ein Fundament nötig ist, lässt sich aus der Ferne nicht sagen. Maßgeblich sind der vorhandene Untergrund, die Größe der Anlage und die Lastabtragung an den Pfosten. Wir prüfen vor Ort, ob der bestehende Belag tragfähig ist oder ob Punktfundamente gesetzt werden müssen. Das Ergebnis halten wir im Angebot fest, statt es als Nachtrag zu behandeln.
Wasserablauf und Anschlüsse
Eine Überdachung sammelt Regenwasser auf einer erheblichen Fläche. Deshalb gehört zum Aufmaß, wohin dieses Wasser geführt wird und wie es an die vorhandene Entwässerung anschließt. Ebenso prüfen wir, wie die Anlage an vorhandene Bauteile anschließt: Steht sie an einer schrägen Wand, schließt ein Keilfenster den keilförmigen Rest zwischen Dach und Wand.
Eindeckung, Farbe und Zusatzelemente
Beim selben Termin klären wir, was auf das Dach kommt und wie die Anlage aussehen soll. Die Profile sind pulverbeschichtet; Standard ist RAL 7016, je nach Modell kommen RAL 9010, RAL 9006 und RAL 8014 als Standardtöne dazu, Sonderfarben sind möglich. Zusatzelemente lohnt es sich früh zu besprechen, auch wenn sie erst später kommen sollen.
- Glasschiebewände, Festglas oder ein Guillotine-Glassystem als seitlicher Abschluss
- Beschattung durch Unterglas-, Aufdach- oder Senkrechtmarkisen
- In die Profile integrierte LED-Beleuchtung
- Geländer, wenn die Terrasse erhöht liegt
Was Sie zum Termin bereitlegen können
Vorbereitung ist keine Pflicht, spart aber einen zweiten Termin. Hilfreich ist:
- freier Zugang zur Terrasse und zur Hauswand im geplanten Anschlussbereich
- Hinweise auf Leitungen oder Einbauten im Bereich der Hauswand, soweit Ihnen bekannt
- Ihre Vorstellung von der Nutzung: Sitzplatz, Essplatz oder geschützter Abstellbereich
- die Frage, ob die Anlage später geschlossen werden soll
Nach dem Aufmaß: Planung und Angebot
Aus dem Aufmaß entsteht die konkrete Anlage: Spannweiten, Pfostenpositionen, Eindeckung, Entwässerung und Farbe. Darauf folgt ein verbindliches Angebot mit Festpreis, Maßen, Material und RAL-Ton: keine Spanne, keine offenen Positionen. Bestellt wird erst mit Ihrer Freigabe, vorher entstehen Ihnen keine Kosten.
Baugenehmigung: Wer verbindlich Auskunft gibt
Ob eine Terrassenüberdachung genehmigungsfrei ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Wir tun es hier deshalb bewusst nicht. Verbindlich Auskunft gibt ausschließlich die Bauaufsicht Ihrer Gemeinde. Was wir beitragen können: Beim Aufmaß nennen wir Ihnen die Maße Ihrer geplanten Anlage, mit denen Sie dort nachfragen können.